Schlagwort: Spiritualität

  • Ruhe finden mit Klangschalen, Zimbeln und Tempelglocken

    Ruhe finden mit Klangschalen, Zimbeln und Tempelglocken

    Hier erfährst du spannende Hintergründe, Infos und Tipps zur Anwendung verschiedener Klangschalen, Tempelglocken und Zimbeln.

    Klangschalen und Klanginstrumente sind wunderbare Tools, um eine heilsame, meditative Atmosphäre zu schaffen: Sie können uns auf einfache Weise darin unterstützen, mehr Ruhe, Gelassenheit und innere Einkehr zu erfahren.

    Grund genug, um einen genaueren Blick auf die Herkunft und Anwendung verschiedener Arten von Klangschalen sowie Zimbeln und Tempelglocken zu werfen.

    Erste Erfahrungen

    Einige Jahre ist es nun schon her, dass ich meine ersten Erfahrungen mit Klangschalen machte. Ich erinnere mich daran, dass ich wie verzaubert war, nachdem ich sie zum ersten Mal angeschlagen hatte. Der Klang schien nicht nur den Raum zu durchdringen, sondern auch auf ganz sonderbare Weise meine Gedanken zu ordnen und mein Inneres zu beruhigen.

    In der Folge kaufte ich mir einige weitere Klangschalen, darunter auch eine Kristallklangschale, die ich bei einer Freundin kennengelernt hatte, sowie ein paar Zimbeln. Heute nutze ich diese wunderbaren Instrumente regelmäßig, um nach einem arbeitsreichen, input-lastigen Tag zur Ruhe zu kommen.

    tibetische Klangschalen
    Tibetische Klangschalen

    Die Klangschale trägt die Gabe in sich, etwas zur Entfaltung zu bringen, das in unserer modernen Hektik oftmals zu wenig Raum findet, nämlich tiefe Ruhe und Entspannung. Der beim Schlagen bzw. Streichen des Klöppels entstehende Ton scheint wie eine Einladung zum Innehalten, Lauschen und Eintauchen in uns selbst.

    Klangschalen und ihre Geschichte

    Die bekanntesten Klangschalen sind wohl die ganz schlicht anmutenden, golden schimmernden tibetischen Klangschalen. Jedoch darf man diese Bezeichnung eher als die Beschreibung einer Produktgattung verstehen, denn die meisten Schalen dieser Art stammen heutzutage tatsächlich nicht aus Tibet, sondern aus Indien. Ebenso produziert werden sie in den umliegenden Regionen des Himalayas, z.B. in Nepal und Bhutan. Sie bestehen aus einer Kupfer-Zinn-Legierung, meist mit einer Reihe von Begleitmetallen.

    Um die Geschichte der Klangschalen ranken sich viele Mythen. Eine der Auffassungen besagt, dass die Ursprünge der Schalen bis ins Altertum zurückreichen, und dass durch die Besetzung Tibets durch China im vergangenen Jahrhundert viel altes Wissen über die Geschichte und die Wirkweise der tibetischen Klangschalen verlorengegangen ist.

    Wissenschaftliche Stimmen betonen, dass es derzeit keinerlei Belege für eine altertümliche Herstellung und Nutzung der Schalen als Therapie-, Klang- oder Meditationsobjekt gibt.

    Wie auch immer die Geschichte der Klangschalen sich tatsächlich zugetragen haben mag – Fakt ist, dass sich die tibetischen Klangschalen heutzutage großer Beliebtheit erfreuen, und das aus gutem Grund: Sie wirken einfach. Meist werden sie als sogenannte Therapieklangschalen für eine Klangmassage verwendet, also für die Anwendung direkt auf dem Körper.

    Klangmassage
    Klangmassage

    Japanische Klangschalen – der Klang des Zen

    Die japanischen Klangschalen werden auch Rin-Schalen genannt. Sie sehen den tibetischen Schalen sehr ähnlich, haben jedoch eine etwas massivere, klarere Form und sind hierzulande nicht allzu bekannt.

    Klangschalen werden in Japan traditionell für Meditations- und Achtsamkeitszeremonien verwendet und sind häufig auch in Zen-Klöstern zu finden. Gelegentlich wird noch zwischen den japanischen und den Zen-Schalen unterschieden; dies bezieht sich allerdings hauptsächlich auf das Herstellungsverfahren: Japanische Klangschalen werden an Drehmaschinen gefertigt und das, was man häufig als Zen-Klangschale beschrieben findet, wird im Gussverfahren hergestellt.

    Gemein haben sie jedoch den bestechend klaren, lange anhaltenden und sehr ausgeprägten Grundton sowie die Verwendungsart (selten bis gar nicht für Klangmassagen, eher in zeremoniellen Anlässen).

    Kristallklangschalen – ein modernes Phänomen

    Kristallklangschalen sind eine moderne Innovation, die ihren Ursprung in den 1980er Jahren in den USA hat. Sie repräsentieren sozusagen eine Weiterentwicklung der bisherigen Traditionen, kombiniert mit neuen technologischen Möglichkeiten. Kristallklangschalen werden aus reinem Quartz hergestellt, der bei sehr hohen Temperaturen geschmolzen und anschließend entsprechend in Form gegossen wird.

    Kristallklangschale
    Kristallklangschale

    Die Reinheit des Quartzes beträgt meist über 99 Prozent. Dies ermöglicht es den Schalen, die typischen klaren Töne mit langen Resonanzen zu erzeugen.

    Ihre Frequenzen werden oft mit den Chakren, den Energiezentren des Körpers, in Verbindung gebracht. (Wenn du übrigens mehr über die Chakren und die Farben, die ihnen zugeordnet werden, erfahren möchtest, schau gerne einmal in diesen Blogbeitrag, in dem ich ausführlich darüber berichte.)

    Wirkung und Anwendungsbereiche von Klangschalen im Detail

    Klangschalen erzeugen durch das Anschlagen oder auch Anreiben bestimmte Schwingungen, die sich in Tönen und Obertönen manifestieren. Diese Schwingungen liegen im Wesentlichen in einem Frequenzbereich zwischen etwa 50 Hertz und 2000 Hertz (Hauptanteil des hörbaren Spektrums), wobei jede Schale aufgrund ihre Größe, Form und Materialzusammensetzung ganz eigene, für sie charakteristische Frequenzen entwickelt.

    verschiedene tibetische Klangschalen
    Klangschalen gibt es in vielen verschiedenen Größen.

    Lasst uns also kurz zusammenfassen: Kristallklangschalen und japanische Klangschalen werden, wie bereits oben erwähnt, eher nicht auf dem Körper angewendet. Dafür eignen sie sich jedoch besonders gut zur energetischen Raumreinigung, zur Meditation oder zur Arbeit mit Chakren und werden dabei frei im Raum platziert. Dass die Anwendung dieser Schalen nicht direkt auf dem Körper passiert, schmälert das Wirkerlebnis jedoch in keiner Weise. Wer schon einmal die unglaubliche Kraft einer Kristallklangschale erlebt hat, wird mir beipflichten.

    Die tibetischen Klangschalen hingegen kann man ganz wunderbar auf dem Körper anwenden und sie somit für eine typische Klangmassage nutzen. Im Folgenden sei einmal grob beschrieben, welche der tibetischen Schalen man für welchen Körperteil verwenden sollte:

    Da haben wir zunächst einmal die großen tibetischen Schalen bzw. Therapieklangschalen, die auf niedrigen Frequenzen schwingen. Sie ergeben einen tiefen, geerdeten Ton und werden im unteren bis mittleren Bereich des Körpers angewendet. Somit sind sie ideal für die Arbeit mit dem Unterbauch, dem Becken und dem unteren Rücken. Nicht geeignet hingegen sind sie für die Anwendung in Kopfnähe. Das Anschlagen von Schalen dieser Größe wird häufig als sehr beruhigend wahrgenommen.

    Klangbeispiel einer großen und somit niedrig schwingenden tibetischen Klangschale

    Die mittelgroßen tibetischen Schalen bzw. Therapieklangschalen werden aufgrund ihrer etwas höheren Frequenz im Brust- und Herzbereich eingesetzt. Anwender berichten häufig, dass sie durch das Anschlagen mittelgroßer Schalen in der Lage sind, Emotionsblockaden besser zu lösen.

    Schließlich gibt es noch die kleinen Therapieklangschalen: Diese klingen sehr hell und sind besonders gut für den Kopf- und Stirnbereich geeignet. Viele Menschen berichten, dass diese kleineren Schalen durch ihre hohen Frequenzen eine Art energetische Reinigung bewirken. Dies kann ich bestätigen – bei Nackenverspannungen oder Kopfschmerzen erfahre ich ihre Anwendung als sehr hilfreich.

    Zimbeln – kleine Instrumente mit großer Wirkung

    Zimbeln, auch Tingshas genannt, sind kleine Klanginstrumente, die traditionell im tibetischen Buddhismus verwendet werden, sich jedoch auch hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreuen.

    Zimbeln Tingshas
    Klassische Zimbeln

    Sie sind durch ein Band, meist aus Leder, miteinander verbunden und häufig mit dem Symbol des „Om“, Buchstaben oder spirituellen Zeichen verziert und repräsentieren für viele die Dualität des Lebens, etwa Himmel und Erde, Geist und Materie, etc. – aber eben auch deren Harmonie und das Zusammenbringen der dualistischen Kräfte.

    Häufig werden Zimbeln in Klangsessions und bei Achtsamkeitsübungen eingesetzt. Die Handhabung ist denkbar einfach: Man schlägt sie sanft (!) aneinander.

    Klangbeispiel einer kleinen Zimbel

    Ich persönlich verwende sie am liebsten zum Ein- und Ausleiten einer Meditation.

    Chinesische Tempelglocken

    Der Begriff „Tempelglocke“ ist eigentlich ein wenig irreführend, denn die chinesischen Tempelglocken sehen genau genommen gar nicht aus wie eine Glocke, sondern vielmehr wie eine Klangschale. Deshalb werden sie häufig auch unter dem Begriff „chinesische Klangschale“ geführt.

    Sie sind meist in schwarz gehalten und die Wand der Schale ist relativ dünn, wobei sie zum oberen Rand hin etwas dicker wird. (Hier findet ihr ein Beispielbild.) Der Klang dieser Schalen ist sehr klar; ähnlich wie die japanischen Klangschalen bestechen sie durch einen reinen, lange anhaltenden Ton. Auch diese Klangschalen werden eher für Zeremonien und Meditationen als für Massagen eingesetzt.

    Ein interessanter Fact ist übrigens, dass diese chinesischen Tempelglocken ursprünglich gar nicht aus China kommen, sondern aus Taiwan, das zwar zeitweise zu China gehörte, jedoch ebenso als japanische Kolonie diente und heute unabhängig von beiden Mächten als souveräner Staat agiert.

    Die verborgene Kraft nutzen

    Ob nun die Therapieklangschalen, die Kristallklangschalen, Zimbeln oder Tempelglocken – sie alle verbinden uns mit unserem Inneren und laden uns dazu ein, zu erfahren, dass in Klang und Schwingung eine tiefe, heilsame Kraft verborgen liegt, die wir uns zunutze machen können, um mehr Wohlbefinden und Gelassenheit im Alltag zu erlangen.

    Klangschale und Klöppel
    verzierte, mit Wasser gefüllte Klangschale – das Wasser macht die Schwingungen sichtbar

    Der große Vorteil dieser Klanginstrumente ist, dass wir sie nicht nur in Gemeinschaft, sondern auch in der Einzelanwendung nutzen können.

    Ebenso muss es keineswegs immer gleich ein ganzes Set an Klangschalen sein. Schon mit einer einzigen Schale kann man in der Partner- oder Selbstanwendung wunderschöne, entspannende Effekte erzielen.

    Falls du nun Lust bekommen haben solltest, dich einmal an der Klangschale auszuprobieren, wünsche ich dir viele heilsame Momente und Freude beim Entdecken deines persönlichen Klang-Weges.

    ♥, Meike


    Bildquellen: Eigenes Archiv sowie von Jürgen Rübig auf Pixabay, sofietakesphotos auf Pixabay und Dremati auf Pixabay

  • Leben ohne Warum

    Leben ohne Warum

    Einfach mal sein. Das Dasein wahrnehmen, nur einen Augenblick lang leben ohne Grund, ohne Auftrag, ohne Handeln, ohne Input: Solche Momente scheinen rar geworden in unserer heutigen Zeit. Lies im Folgenden ein paar Gedanken dazu.

    ***

    Wo immer wir zerrissen sind zwischen Sein und Handeln, zwischen Empfinden und Tun, da leben wir nicht ohne Warum, sondern berechnen Aufwand und Erfolg, schreibt die Mystikerin Dorothee Sölle in ihrem Buch „Mystik und Widerstand“.1 Dieses Leben ohne Warum, das „sunder warumbe“, wie es im Spätmittelalter der Theologe Meister Eckhardt nannte bzw. als Begriff prägte, ist in unserer schnelllebigen, durchstrukturierten und nutzenorientierten Zeit keine Selbstverständlichkeit (mehr). Wann tun wir schon einmal wirklich Dinge nicht ihres Nutzens wegen, sondern einfach so, aus dem Herzen heraus, ohne Erwartung eines bestimmten Ergebnisses? Wann dürfen Menschen, Tiere und Pflanzen einfach mal keinen direkten Nutzen haben, sondern einfach nur da sein?

    ***

    Die Rose ist ohne Warum. Sie blühet, weil sie blühet. Sie achtet nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet. – Angelus Silesius (1624-1677)

    ***

    Es taucht die Frage auf: Wann können wir das denn überhaupt noch – einfach ohne Warum leben, sein, tun? Man könnte sagen, gefühlt wird die Zeit dazu immer knapper. Arbeit, Familie, Haushalt, Freunde, Konsumaktivitäten, Freizeitstress, Verpflichtungen – wo bleibt da das „sunder warumbe“, die Freiheit in der Freizeit (und auch in der Arbeit), die Wertschätzung des Einzelnen mit all seinen Bedürfnissen, die Achtsamkeit, und wie soll da noch Absichtslosigkeit hineinpassen? Doch wenn man diese Fragen so stellt, denke ich, unterliegt man einer Fehlannahme. Es geht nicht nur darum, was wir tun, sondern vielmehr, wie und mit welcher Geisteshaltung wir es vollbringen.

    Sicherheitsdenken

    Meiner Erfahrung nach ist der Grat sehr schmal und vor allem zu Beginn wahrlich nicht ohne Anstrengung passierbar, und doch – es gibt es (noch), das Potenzial für ein Leben ohne Warum, für ein Sein und Tun ohne Absicht und Erwartungen. Das Potenzial ist vorhanden. In jedem von uns. Wo immer wir zerrissen sind zwischen Sein und Handeln, da leben wir nicht ohne Absicht, nicht aus vollem Herzen, nicht in Achtsamkeit. Sowieso sind wir in der Regel nicht gut darin, einfach zu sein. Handeln scheint viel sicherer – und darum geht es dem gemeinen Menschen schließlich – um Sicherheit, wenn er sich dessen auch selten bewusst ist. Handeln mit eigennütziger Absicht hat in der Regel das Erschaffen von vermeintlicher Sicherheit zum Ziel. Ich tue, also bin ich. Handeln bedeutet Selbstdefinierung. Ich handele, also bin ich wer, ich kann mich definieren über das, was ich tue. Und wer sich über etwas definieren kann, der erfährt ein Gefühl von Sicherheit. All diese Mechanismen sind so alt wie die Menschheit selbst, und sie sind keineswegs unsinnig, sondern dem uns innewohnenden Überlebens- und Fortpflanzungstrieb zuzurechnen.

    Nur haben wir darüber ganz vergessen (oder vielmehr selten wirklich entdeckt), dass die Rechnung so nicht vollkommen aufgeht. Da gibt es noch das einfache Da-Sein, das absichtslose, nicht an einem persönlichen Nutzen orientierte Handeln. Die Erkenntnis, dass man tun kann, was getan werden muss, während man vollkommen achtsam und liebevoll ist, nicht hadernd, sondern erfüllt von Gleichmut und Gewahrsein. Dass man Unangenehmes fühlen und aushalten kann, ohne eine unheilsame Tat folgen lassen zu müssen. Und andererseits auch, dass man wieder fühlen lernt – sich selbst spüren lernt, und auch das Leid der anderen Wesen.

    Vergänglichkeit

    Das Sich-Definieren über etwas und das Generieren eines Sicherheitsgefühls durch eben diese Selbstdefinition kann nie vollkommene Sicherheit bedeuten, nie vollkommen Frieden, nie vollkommene Freiheit. Weil alles, über das wir uns im Außen definieren können, vergänglich ist. Ob nun das Erreichte im Leben, ein guter Job oder auch Verpflichtungen und Mühsal, die uns widerfahren – all das ist vergänglich. Und je mehr wir uns an das Vergängliche haften, desto weniger Platz hat das Leben ohne Warum in uns, desto weniger Platz hat das in uns, was wirkliche Freiheit bedeuten kann; das, was uns eine neue, nicht vergängliche Dimension von Sicherheit und Geborgenheit bescheren möchte.

    Nun, ich schreibe diesen kleinen Text und habe am Ende keine Schritt-für-Schritt-Anleitung parat, die das Erreichen dieser tieferen, steten und nicht-weltlichen Sicherheit und Geborgenheit in Aussicht stellt. Schließlich befinde ich mich ja selbst noch auf der Reise.

    Aber beispielsweise der Buddha hatte eine, schon vor über 2500 Jahren. Und viele Spirituelle, Mystiker, Propheten und Geistliche haben wertvolle Hinweise dazu gegeben, weil sie alle diesen Grat selbst beschritten haben. All diese einsamen Wanderer haben an irgendeinem Punkt ihres Lebens erfahren, dass das dürstende Sehnen, das in jedem von uns liegt, sei es auch noch so tief vergraben, nicht in der äußeren Welt zu stillen ist.

    Sie haben sich aufgemacht, den weiten und oft beschwerlichen Weg der Erkenntnis zu beschreiten – diesen Pfad ohne Umkehr, der sie tief in ihr Inneres führte, und zwischendurch, mitten auf der Reise, auch zum „sunder warumbe“, zum Verständnis von einem Leben ohne Warum – von einem Leben, gelebt um des Wunder des Lebens Willen, geprägt von einem Wirken, das nicht den Wurzeln der Angst entspringt, sondern denen der Liebe.

    ♥, Meike

    __
    Bild von Gabriela Piwowarska auf Pixabay

    1. „Mystik und Widerstand – Du stilles Geschrei“, Kreuz Verlag 2014 ↩︎
  • Willkommen auf Leiser Leben!

    Willkommen auf Leiser Leben!

    Schön, dass du hergefunden hast. Auf dieser Webseite möchte ich dir durch meine Blogbeiträge und Angebote die Gelegenheit bieten, zu entdecken, wieviel Wert und Schönheit darin liegt, „leiser“ zu leben.

    Die Idee des Slow Living

    Leiser leben meint: Achtsamer leben. Bewusster leben. Langsamer leben. Intensiver wahrnehmen. Seinen Konsum (nicht nur im materiellen Sinne) zu hinterfragen. Häufiger innezuhalten und eine gewisse Gelassenheit Einzug halten zu lassen. All diese Dinge bezeichnen im Wesentlichen das Konzept des Slow Living, welches ich als Lebensmodell und Grundeinstellung präferiere. Diese Lebensart ist es, von der ich dir auf dieser Webseite erzählen und die ich dir näherbringen möchte.

    Und somit berührt das, was ich dir hier schenken möchte, als logische Konsequenz auch den spirituellen Aspekt unseres Daseins, denn Slow Living ist für mich eng verbunden mit Spiritualität, also einer konfessionsübergreifenden Auseinandersetzung mit Inhalten, die das Potenzial haben, inneren und äußeren Frieden zu mehren.

    Stöbere also gerne in den Blogartikeln und Archiven und lass‘ dich inspirieren!

    Über die Autorin

    am Meer

    Mein Name ist Meike. Aufgewachsen im nördlichen Deutschland und in einem christlich geprägten Umfeld, begann während meiner Jugendzeit das Interesse an anderen Religionen und allgemeinen spirituellen Inhalten zu wachsen. Seit jener Zeit bilde ich mich in diesem Bereich weiter und lerne stetig hinzu.

    Nach der Schule absolvierte ich zunächst eine dreijährige Lehre im kaufmännischen Bereich und arbeitete anschließend in verschiedenen Positionen in großen Unternehmen. Einige Jahre später schloss ich zudem eine Ausbildung zur Journalistin beim Deutschen Fachjournalistenverband ab.

    Die Neuausrichtung

    Mein Burnout änderte alles. Diese tiefgreifende Erfahrung bescherte mir ein größeres Verständnis der Funktionsweise von Psyche und Körper. Ich lernte, wie wichtig es ist, gut auf sich selbst zu achten und sich Inseln im oftmals rauen und schnelllebigen Alltag zu schaffen – und somit seinem Leben schrittweise eine Richtung zu geben, die heilsam ist und zu mehr Zufriedenheit, Gesundheit und innerem Wachstum beiträgt.

    In den Folgejahren richtete ich meinen Fokus daher wieder verstärkt auf den spirituellen und gesundheitlichen Aspekt: Ich ließ mich zur Entspannungstherapeutin ausbilden und erlangte Zusatzqualifikationen im Bereich Klangschalenmassage, Sound Healing, Reiki und der progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen.

    Langsamer und gelassener

    Auf meinem Weg begegnete mir schließlich auch die Idee des Slow Living. Dieses Lebensmodell in meinen Alltag zu integrieren und es Schritt für Schritt umzusetzen, hat mich in den Jahren nach dem Burnout sehr stabilisiert und letztendlich dermaßen fasziniert, dass ich diese schöne Lebensart auch heute noch präferiere.

    Apropos Lebensart: Eine weitere große Leidenschaft von mir ist seit über sieben Jahren die Beschäftigung mit verschiedenen Weltmusikinstrumenten und ihrer heilsamen Wirkung – ein wunderbares Feld für mehr Tiefe und Gelassenheit im Alltag! Mein besonderes Interesse gilt den Windinstrumenten, zum Beispiel den indischen, japanischen und chinesischen Flöten. (Wenn du magst, schau mal auf meinen YouTube-Kanal, den ich zum Thema Weltmusik-Instrumente betreibe. 🙂 ).

    Die facettenreiche Lebensart des Slow Living und ebenso meine Erfahrungen im spirituellen Bereich sind es also, die ich weitergeben möchte, in der Hoffnung darauf, dass die hier bereitgestellten Informationen dazu beitragen mögen, einen wohltuenden und heilsamen Unterschied im Leben der Leser zu machen.

    ♥, Meike